Samstag, 22. August 2009

Hui, das war schön etwas wärmer.....

Heute war der Ruhrauenlauf, wer denkt (wie ich) im Ruhrtal weht ein kühles Brieslein, der kann sich ganz schön verhauen. Die Strecke ist eben nicht einfach und das Wetter nicht mal kühle 23 Grad. Auf der Piste waren es locker 30° und der Wind, an den Stellen wo man ihn zu spüren bekommt, bläst er einen wie ein Föhn entgegen.
Naja nach dem ich mich 5 km warm gelaufen hatte... bin die Strecke einmal abgerannt... traf ich Klaus und Stefan im Stadion. Wir drehten noch ein paar Meter und liefen dann zum Start. Nach 4 Wochen und ein paar Intervalle sollte etwas mehr herausspringen als die 20:59 in Bochum. Ich war mir eigentlich sicher, dass heute eine 20:30 gehen müsste.
Nur die Rechnung war sehr optimistisch. Der erste km wie immer zu schnell 3:55. Ohne das Tempo bewusst zu drosseln lief ich weiter hinter Stefan her, der eine 19:30 laufen wollte. Klaus, der leider ohne Startnummer lief, da er seinen Chip nicht dabei hatte, machte Tempo für Stefan. Wie zu erwarten war, entfernten sich beide dann auch rel flott. Was ich nicht erwartet hatte war, dass die Schotterpiste, die Temperatur, der Wind und überhaupt alles mir so zusetzen würden. Also an einen gleichlockeren Lauf wie vor 4 Wochen war nicht zu denken. Ach ja und Hügel... es war keineswegs flach... Der letzte km sollte aber mein bester werde.. dachte ich, statt dessen musste ich 3 x am Ziel vorbei... das tut im Kopf ganz schön weh..
dann endlich durfte ich ins Stadion abbiegen, ich hörte den Lautsprecher Stefans Zeit durchsagen.. also ich hatte den Eindruck, der letzte km war so gerade unter 5 min, so schlecht habe ich mich gefühlt... aber als ich dann die Uhr im Ziel sah, war ich überrascht und konnte es nicht glauben, dass ich in 20:16 im Ziel war.
Nach dem mir Klaus einen Becher Wasser reichte und ich wieder zu Atem kam, wusste ich, dass war heute Limit.


Ich wusste auch, dass es zwar in den kommenden Wochen /Monaten nie mehr einfacher werden würde, aber dafür SCHNELLER :-)
Mit einem 7. Gesamtplatz und einer 20:16 unter schweren Bedingungen, konnte ich doch gut leben .. Also die 20 min Grenze kann sich schon einmal ausheulen, ich komme!!!

Dienstag, 11. August 2009

Freitag, 7. August 2009

Mamon und Komerz gegen Lauflust und Freude am Laufen






Ich sag nur renn wenn der MAMON dich anfallen will.....

Also aus gegebenen Anlass muss ich mal wieder mein Maul auf machen, gestern beim Training haben Dirk und ich darüber nachgedacht, am 24.9. 2009 beim AOK Firmenlauf am Kemnader See zu starten….
Neutral wie ich halt bin, habe ich mir die Webseite rausgesucht und was soll ich sagen…

Erinnerungen an den Karstadt Ruhr Marathon wurden wach… als erstes blinkten mich im besten HTML-Format die *blink*12 Euro *blink*an, die jeder Teilnehmer aufbringen soll!!!!
Aus Erfahrungen von unserem Lauf weiß ich, dass das WUCHER ist, reinste Abzocke!! Zumal solche namhaften Sponsoren im Boot sind und die AOK selber Sponsor ist.

Hätten wir diese Sponsoren bei unserem Lauf, könnten wir jedem Starten Geld Auszahlen!!!

Die Strecke ist zu lang (min 1000m), die Orga wird von einer Marketingfirma durchgeführt, die nicht den besten Ruf bezüglich Qualität und Wirtschaftlichkeit hat.

Diese Firma arbeitet Gewinnorientiert!! Scheinbar führt die AOK diese Veranstaltungen durch um mit den gesammelten Meldeadressen ihren Mitgliederschwund aufarbeiten zu wollen und nebenbei noch Reibach zu machen….
Ich finde es langsam verwerflich unter dem Deckmantel Gesundheit und Freude am Laufen, scheinbar strotzend vor Geldgeilheit auch noch in diese unsere Freiheitsniesche zu drängen…

Also nach kuzem zucken und würgen, steht für mich fest… ohne mich!!

Donnerstag, 6. August 2009

Relativitätstheorie










Schon Einstein hat es gewusst, wir müssen schneller laufen...

Ist schon komisch mit der Relativitätstheorie, ich meine die Gesetze zu verstehen ist noch das einfachste, aber die Vorstellung (aus unserem Kaninchenstall heraus blickend) zu entwickeln was da passiert...



Physikalische Definition der Längenkontraktion (A. Einstein):

Für alle Körper, die sich mit einer konstanten Geschwindigkeit v
relativ zu einander bewegen, verkürzen sich die Längen des anderen
Körpers in dieser Richtung um den Faktor SQR(1-(v/c)^2).
Senkrecht zur Bewegungsrichtung liegende Strecken erscheinen
nicht verkürzt. Dieser Effekt heißt Längenkontraktion.

Interpretation für Läufer:
Laufen zwei Läufer sehr schnell nebeneinander her
und betrachten sich gegenseitig, so sehen sie ihre Bäuche gnadenlos.. aber der Betrachter am Wegesrand sieht zwei Schlanke gestalten.. Geil ;-)


Physikalische Definition der Zeitdilatation. (A. Einstein):

Bewegen sich zwei Beobachter mit einer konstanten Geschwindigkeit v
relativ zueinander, dann erscheint das Zeitintervall delta t` des Systems S`
vom System S aus betrachtet größer zu sein und umgekehrt.
Dieser Effekt wird Zeitdilatation genannt.

Interpretation für Läufer:
Je schneller wir uns bewegen umso langsamer vergeht die Zeit für uns.
Wenn wir einen langen schnellen Lauf absolvieren und wieder zu Hause
ankommen sehen alle die nicht gelaufen sind fürchterlich gealtert aus.
Naja für den Wettkampf hingegen sieht die Sache nicht so rosig aus,
für den Kampfrichter vergeht die Zeit viel schneller als für uns...
und im Ziel sehen wir mächtig alt aus…

Aber bei E = mc^2 geht die Sache voll in die Hose.

Physikalische Definition des relativistischen Massenzuwachses (A. Einstein):

Ein Körper mit der Ruhemasse m0 (sprich m-Null), der sich mit der
Geschwindigkeit v relativ zu einem Inertialsystem bewegt, erfährt
einen relativistischen Massenzuwachs.

Interpretation für Läufer:
Je schneller wir laufen um so schwerer werden wir....






Samstag, 1. August 2009

Sooo.. es geht los




















Also nach sooo vielen Monaten, hab ich mich dann doch mal entschlossen einen Wettkampf zu machen. 5000m auf der Bahn am Ruhrstadion (Vereinsmeisterschaft DJK Wanderglück).

Ca. 20 Läufer tummelten sich überschaubar … ich war zu früh da und hockte mich noch in den Schatten und beobachtete… Schöner Tag zum rennen...

Naja ich war ja auch nicht alleine, Steffi, Nadine, Dirk, Klaus, Stefan und Martin waren zu meiner Freude mit dabei. Wie so oft, die Frage was ich wohl laufen kann, nach meinen Trainingsleistungen müßten 4:15 gehen, was auf eine Endzeit von 21:15-21:30 deuten ließ.
Aber es war sehr warm und das Stadion lag komplett in der Sonne, also machte ich noch einmal Abstriche… gewisse Nervosität ließ sich auch bei mir spüren, aber es war ja nur eine Standortbestimmung… etwas aufgewärmt, aber auch nicht zu viel und dann ging es los. Wie immer stürmten alle los, ich versuchte so zu laufen, dass es sich locker anfühlte. Direkt nach der ersten Runde ging ich an Klaus vorbei mit dem Gefühl, dass das Tempo zu langsam sei… natürlich war es das nicht, 4:07 auf den ersten km. Also nahm ich etwas raus um mich nicht schon zu verbrennen… im wahrsten Sinne des Wortes. Und so wurde es dann auch langsamer. Nach der Temporeduktion ging Klaus gleich wieder an mir vorbei… mit 4:16, 4:18 und 4:19 liefen die nächstem km rel. locker. Da ich mich die ganze Zeit hinter Klaus versteckt habe, konnte ich mich mental doch gut ausruhen. Nach dem 4. km zog ich noch einmal an um zu sehen was noch geht… und siehe da… mit tiefe und bewusstem schnellen Atem rannte ich den letzten km noch mit 3:58 ins Ziel, Dirk, der mir am Anfang enteilte war schon wieder in Sicht, na ja die 35 Sekunden die er vor mir war werde ich wohl in 3-4 Wochen zerlegt haben ;-) also das Ziel in Kürze unter 20 min ist sehr nahe gerückt. Lohn der vorsichtigen Bemühungen 20:59 und 1. Platz in meiner EinzelAK

Montag, 27. Juli 2009

Bahntrasse Hattingen








Diese Woche lief ganz gut, nach dem letzten Versuch 3 x 3000 zu laufen, war ich etwas enttäuscht, bin dann am Samstag, weil ich schon wusste das ich es Sonntag zu den LGOlern nicht schaffe, auf die Bahntrasse nach Hattingen gefahren.
Am Spielplatz Oberbredenscheid, ca. 1,5 km vom Tunnel in Hattingen in Richtung Sprockhövel hab ich dann mein Auto platziert. Etwa 12:30… Aus Interessen rannte ich die 1,5 km zum Tunnel runter nach Hattingen, dort war ich ja schon ein paar Jahre nicht mehr und kannte den Tunnel nur aus der Presse. Das Wetter… Schauer, so bin ich dann auch im Regen losgelaufen. Dann ging es von ganz unten in Hattingen 10 km die Trasse hoch bis fast nach Haßlinghausen. Das Tempo war mit 5:35-5:45 der Steigung entsprechend ok.
Zurück ging es dann schneller, so langsam kam ich dann unter die 5 min Marke und kam mit einem Schnitt von 5:27 wieder zum Auto zurück. Im Vergleich zur letzten Woche lief es diesmal total locker, also hab ich die 20km Strecke auch im Sack.

Naja und Sonntag, traf ich mich dann mit Jörg Meding dem ich den Laufvorschlag zu verdanken habe, wieder an der Stelle zur Mittagszeit. Jörg kam mit seinem Triabike aus Hückeswagen, nach 5h Radeln wollten er dann gerne noch eine Stunde laufen dran hängen. Wir liefen ebenfalls rel. gemütlich 32 min hoch und dann rel flott wieder runter, das wir exakt dann nach 12 km und 1h wieder zurück waren.

Heute geht es auf Dienstreise in den Taunus, mal sehen ob ich die GoogelEarth-Strecke durch den Hochtaunus heute Abend wieder finde.
Also zum Training schaffe ich es wohl morgen nicht...






Donnerstag, 23. Juli 2009

Mal was anderes...

http://de.wikipedia.org/wiki/Animismus
http://de.wikipedia.org/wiki/Pantheismus
http://de.wikipedia.org/wiki/Theismus
http://de.wikipedia.org/wiki/Agnostizismus
http://de.wikipedia.org/wiki/Atheismus


Ja was bin ich denn nun?!

Scheinbar ist das was wir sind, ein(zwei)deutig von dem abhängig was wir glauben.

Der Begriff glauben (GLAUBEN) wird dann ganz schnell in die religiöse Schiene gestellt, und dann kommen die alten Lateiner, eher noch die alten Griechen die mit diesen schönen Worten rumschmeißen. Selbst die einfache Frage, gibt es einen Gott, wird dann ganz ganz schnell nicht nur kompliziert sondern je nach dem an welchen Vertreter man gerät auch höchst emotional.
Nach meinem jetzigen „Glauben“ tendiere ich dazu, dass es sich nach naturwissenschaftlichen, sozialen und evolutionären Aspekten eher darum handelt, die Verantwortung für sein Handeln und Tun in komplizierten Zeiten ab zu geben.

Wenn allet funzt, kann ich sagen, dat hab ich gut gemacht.. wenn nicht, sind die Götter dat in Schuld..

Insbesondere im Hinblick auf das Lebensende welches auf uns unweigerlich zukommt und dem Vorhang. Zu „glauben“ begründet sich einfach aus der Angst auf das Danach. Das ganze Leben lang achten wir auf unser Fleisch, der Auspuff tut verdammt weh wenn er das Bein ankokelt, und dann soll plötzlich an einem Tag alles aus sein, Würmer bemächtigen sich unseres wohlgehüteten Körpers wenn wir ihn nicht gerade einäschern lassen??? Damit kommt unser Verstand nicht so ganz klar.... Also ist man für einen anderen Glauben allzugerne offen.


Ein weiterer Aspekt, wenn man in die Glaubensentstehungsgeschichen zurück geht, ist einfach der, dass man als bestimmender König, Machthaber, Priester den Mob einfach besser knechten und erpressen konnte, wenn man die Kuh nicht einfach geklaut hat um sie zu fressen, sondern den Bauern überreden konnte sie zu opfern um die göttliche Gnade zu empfangen. Denn wenn er es dann nicht getan hat, konnte man ihm den vermeintlichen Zugang zu dem göttlichen Reich schon zu Lebzeiten verweigern. Und, man konnte andere Gläubige auf ihn hetzen und ihn sogar Gewalt in göttlichem Namen angedeihen lassen.
Ist doch besser als dem Bauern eine vor den Latz zu knallen und die Kuh kann man dann trotzdem fressen, ist ja zum Teil durch dem Opferprozess schon etwas vorgegart.

Demnach ist der Glaube (welcher auch immer) eine Erfindung schlauer Leute. Denn die Kuh wurde sowieso gefressen, nur so war es wesentlich geschmeidiger. Die A-karte hatte die Kuh so oder so. Also muss ich sagen, dass ich von meiner Seite eher durch die Augen der Kuh schaue ;-)

Aus diesem Blickwinkel betrachtet, sehe ich dann, wie die verschiedenen Glaubensrichtungen sich gegenseitig als die einzig Wahren betrachten, mit Gott auf ihrer Seiten wähnend. Die Anderen werden als ungläubige Heiden und Gottlose beschimpft. Sich gegenseitig ermordend, Kriege führend… durch die Welt streifen…. Nur um die arme Kuh zu fressen und oder etwas zu heiligen was es vielleicht gar nicht gibt.

Z.B. während des freien Falles in den Schmelzofen mit 3000° darauf zu hoffen oder „daran zu glauben“, dass sich im Ofen doch nur kalte Coke befindet.

Alles was man nicht genau erklären kann und was man nicht weiß, schiebt man in die religiöse Richtung (Kenne ich aus meiner Kindheit... ne das war ich nicht Mama, eehhrlich). Damit wird man ja dann einen riesigen Berg an Unwissenheit ja sogar Dummheit los.

Also, ich will nicht konkretisieren woran ich letztlich glaube, aber ich bin Ingenieur, habe viel gelesen über Evolutionstheorien, Naturwissenschaften… Theoretische Physik..
Wenn ich das alles zusammen betrachte gibt es aus meiner Sicht keinen Raum und keine Notwendigkeit für höhere göttliche Wesen und schöpferische Kräfte außer den ganz eigenen, in jedem Menschen vorhandene Göttlichkeiten und Schaffenskräfte.

Peter Atkins hat mal geschrieben... in seinem Buch "Schöpfung ohne Schöpfer"
...an irgendeinem Ort im Universum, an dem es Elementarteilchen gibt, die nachweislich aber unbewiesen zwar aus NICHTS bestehen, aber die die Eigenschaft haben sich zu binden werden irgendwann Elefanten durch die Gegend streifen…. Peter Atkins

Warum ich so einen Sch... schreibe fragt sich der Leser?! Mich kotzt diese ganze fanatische Glaubenssch.. an... Menschen bringen Menschen um, jagen Kinder in die Luft, rotten ganze Völker aus, bringen Leid und Tod über andere... und warum???

Weil vor u.A. 4000, 2000 und 1600 Jahren schlaue Männer ihren jeweiligen Glauben erfunden haben, wobei wir wieder bei der Kuh sind...



„Gibt nix gutet ausser du tuset